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20.09.2011, 13:38 Uhr | Übersicht | Drucken
Pressemitteilung des LPNRW zur Pressekonferenz am 16.09.2011 in Berlin

Hamm, den 20.09.2011
 
Einen Höhepunkt erlebte die vom LPNRW seit dem 17.05.2011 geführte Diskussion mit Politikern, KVen und Ärzten um eine angemessene Versorgung unserer Patienten in NRW bei der Pressekonferenz am 16.09.2011 in Berlin:
Frau Ministerin Steffens erklärte „Ärzte in NRW müssen für die Behandlung ihrer Patienten genauso viel Geld bekommen wie in anderen Bundesländern, sonst wird sich das Problem, Nachfolger für Arztpraxen zu bekommen, in NRW bald drastisch verschärfen.
 
Die Krankenkassen verfügen über gleiche finanzielle Ausstattung. Fast alle Krankenkassen erwirtschaften Überschüsse.
 
Die Bürger in NRW verstehen nicht, warum ihre Kassen die geringste morbiditätsbedingte Gesamtvergütung pro Versicherten bezahlen.
Für unsere Ärzte, für unsere Politiker und für unsere Bürger ist nicht nachvollziehbar, dass eine gesetzliche Krankenversicherung beispielsweise in Hamburg 376,- € pro Versicherten für die ambulante Versorgung zur Verfügung stellt, in Nordrhein mehr als 330,- € aber nur über Zusatzbeiträge möglich sein sollen.
 
Der LPNRW fordert die KVen und die Kassen in NRW auf, schnellstmöglich Verhandlungen aufzunehmen, um für das Jahr 2012 im ersten Schritt die Vergütung auf den Bundesdurchschnitt anzuheben.

v.i.S.d. P. Dr. med. H. Miks
 
 

  





aktualisiert von Tholen, 27.09.2011, 13:46 Uhr


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